„LÜBECK“ zurück im Heimathafen

Pünktlich um 10:00 Uhr hat die Fregatte „Lübeck“ heute in ihrem Heimathafen Wilhelmshaven festgemacht. Die Freude nach 138 Einsatztagen auf die Weihnachts- und Sylvester-Dienstbefreiungen sowie auf wohlverdiente Urlaube dürfte riesengroß sein.

Ich wünsche der Besatzung frohe und besinnliche Weihnachtstage im Kreise ihrer Lieben und einen guten Rutsch ins Jahr 2019.

„LÜBECK“ im Ärmelkanal

Nachdem die Fregatte „Lübeck“ vorgestern den künstlich angelegten Hafen von Leixoes, den Hafen von Porto, verlassen hat und gestern die Biskaya hinter sich gelassen hat, fährt sie aktuell mit 21kn durch den Ärmelkanal und ist auf der Höhe von Cherbourg…

 

„LÜBECK“ in der Straße von Messina

Die Fregatte „Lübeck“ nimmt auf ihrer Rückseite nach Wilhelmshaven ein touristisches und navigatorisches Highlight mit: die Straße von Messina.

Die Durchfahrt durch die Straße von Messina gestaltete sich aufgrund der Wind- und Strömungsverhältnisse und der beiderseits nahen Steilküsten von je her sehr schwierig. Antike Autoren lokalisierten daher die beiden mythologischen Ungeheuer Skylla und Charybdis, die nach Homer an einer Meerenge hausten und die Durchfahrt sehr erschwerten, an der Straße von Messina.

Gegen 09:00 Uhr war es soweit und die „Lübeck“ befand sich mittendrin … in der Straße von Messina.

 

„LÜBECK“ mit Kurs Heimat

Heute Morgen um 08:00 Uhr hat die Fregatte „Lübeck“ den Hafen von Souda auf Kreta verlassen und Kurs Heimat abgesteckt. Damit endet der Einsatz in der Ägäis im Rahmen der „Standing NATO Maritime Group 2“. Die Fregatte wird nach 138 Tagen Einsatzfahrt am 21.12 in Wilhelmshaven erwartet.

Die Fregatte „Lübeck“ wurde durch den Einsatzgruppenversorger „Bonn“ abgelöst. Um aber den Transportbedarf zwischen Heimatland und Einsatzgebiet zu reduzieren, ist es üblich, dass Ausrüstungsgegenstände, wie zum Beispiel Munition, am Einsatzort verbleiben.

Am 09. Dezember übergab die „Lübeck“ spezielle Ausrüstung an die neue Einheit auf der „Bonn“. Ein Tankstopp war für die Fregatte gleich inklusive, um so für die neuntägige Überfahrt nach Wilhelmshaven vorbereitet zu sein.

In einem Abstand von 30 bis 50 Meter fuhren die Fregatte und der Einsatzgruppenversorger nebeneinander her, um bereits in See mit der Übergabe des Flaggschiffes für die „NATO Unterstützung Ägäis“ zu beginnen.

 Quelle: Bundeswehr

Der Kontingentführer, Kapitän zur See Torsten Ites, übergab die Aufgabe des Führungsschiffes von der „Lübeck“ an die „Bonn“. Zusammen mit seinem multinationalen Stab aus den Anrainerstaaten zog er auf die „Bonn“, um von dort aus die Führungsaufgabe des NATO-Verbandes wahrzunehmen.

Quelle: Bundeswehr